Portraitfotograf Steffen Diemer Mannheim

Portraitfotograf Steffen Diemer Mannheim. Nach einem aller ersten Besuch in meinem Atelier zu einem ersten Kennen lernen, kam Pia jetzt zu unserem Termin. Ich hatte die Ehre Pia mit meiner Leica porträtieren zu können. Wie immer hat es sich auch diesmal ausgezahlt, dass ich mir für Pia viel Zeit für die Vorbesprechung zu unserer Sitzung in meinem Atelier für die Portraitfotografie genommen habe. Es ist einfach etwas anderes, ob ich jetzt einen Menschen mit meiner Fotokamera porträtiere mit dem ich evtl. vorab per Mail Kontakt hatte, oder ob man sich schon einmal vorab gesehen hat. Das löst viel Anspannung wenn jemand nicht regelmäßig vor der Kamera steht. Mit den Menschen, die fast keine oder gar keine Erfahrung vor der Kamera haben ist dies Voraussetzung für eine Portraitsitzung die dann fotografische Portraits schafft, die nicht nur beeindrucken, sondern berühren. Portraits sind etwas sehr persönliches und lösen unterschiedliche Emotionen beim Betrachter aus. Jedes Portrait steht für sich selbst. Portraitfotograf Steffen Diemer Mannheim
Portrait photographer Steffen Diemer Mannheim. After a first visit to my studio to meet each other, Pia came now to our appointment. I had the honor to portray Pia with my Leica. As always, it has also paid off this time that I have taken for Pia lot of time for preliminary discussion at our meeting in my studio for portrait photography. It’s just something else, if I now a person which I portray may in advance by mail contact, or has seen before in advance. This solves a lot of tension when someone does not regularly stands in front of the camera. With the people who have almost little or no experience in front of the camera, this is a prerequisite for a portrait session which then creates photographic portraits that not only impress but also touching. Portrait photographer Steffen Diemer Mannheim

Messy Mokattam Kairo Steffen Diemer Photography, Reportagefotografie, Mannheim

Messy Mokattam Kairo Steffen Diemer Photography, Reportagefotografie, Mannheim. I enter Mokattam through a stone portal; Cairos rubbish has found a place. Unpaved streets, simple 2-story stone buildings, dirt and dust, rats and rubbish where ever you look. For more than half a century Coptic Christians’ only option in Cairo, Egypt, has been to occupy themselves with the rubbish of their city. Donkeys earlier, now worn-out trucks deliver the waste that is separated, searched for potential recyclable and then sold to scrap dealers. Needless to mention the countless disorders and diseases caused by the emission e.g. of scorching plastic or by flies distributing infections. Egyptian society is not integrating the Coptic community, leaving them hardly any chance to settle for more than living in and from waste of their homeland.

Kloster und Klosterkirche Lobenfeld

Kloster und Klosterkirche Lobenfeld, fotografiert von Steffen Diemer, Mannheim, im Auftrag einer kirchlichen Stiftung. Mitten in Kraichgau und dem Odenwald liegt in schöner Landschaft die evangelische Klosterkirche Lobenfeld. Das Kloster zählt zu den bedeuteten staufischen Denkmälern in Baden Württemberg.  1145 gegründet, gab der Ministeriale Meginlach von Obrigheim das staufische Lehen Lobenfeld an die Augustinerchorherren in Frankenthal. König Konrad III. verzichtete auf seine Lehenshoheit und nahm die Gründung in seinen Schutz. Das Kloster unterstand dem Bischof von Worms. Ein Teil der Wandbilder entstand mit der  Chorausmalung um 1240 Auf der Südwand befindet sich eine einzigartige Szenenfolge aus der Martinsvita. Nach einer langen und bewegten Geschichte wird heute die Klosterkirche als geistliches Zentrum genutzt.

Beitrag in der SWR Landesschau zu meiner laufenden Kunstausstellung

Beitrag in der SWR Landesschau zu meiner laufenden Kunstausstellung -Unberührbar- im Club Speicher 7 in Mannheim. In der Folge der Pressetext zu meiner Ausstellung.

Ein Blick in die Notunterkünfte der Bayreuther Straße in Ludwigshafen am Rhein. Wer zum ersten Mal die Bayreuther Straße betritt, fühlt sich wie in einer anderen Welt.  Die Häuser sehen heruntergekommen aus und sind stark renovierungsbedürftig. Es ist schwer vorstellbar, dass Menschen dort seit Jahren unter solchen Bedingungen leben. Wer hier wohnt hat kaum eine Chance einen Job zu finden oder eine neue Wohnung. Die räumliche Ausgrenzung verbindet sich mit vielen Prozessen der sozialen Ausgrenzung in anderen Bereichen. Seit über 8 Jahren dokumentiert Steffen Diemer das Leben der Menschen in der  Bayreuther Straße. Zu einigen Bewohnern haben sich im Laufe der Jahre  enge Bindungen entwickelt. Diemer beobachtet, machtlos, den durch Alkohol und Drogen fortschreitenden körperlichen Verfall vieler Bewohner. Sie sind unberührbar. Im Positiven , wie im Negativen. Steffen Diemer der Dokumentarfotograf , der  für viele namhaften Magazine und Tageszeitungen fotografiert, wie Der Spiegel, Grazia, The Guardian, u.a.m., macht  atemberaubende Bilder.  In unzähligen Ländern der Welt, macht er auf  Konflikte,  verschwindende Kulturen und alte Traditionen aufmerksam und bewegt sich mit seiner Fotografie gleichermaßen zwischen zeitgenössischer Fotokunst und als Auftragsfotograf für Industrie und Medien. Diemers Bilder gewähren  einen differenzierteren Blick auf  die allgegenwärtige mediale Bilderflut. Auch in der Bayreutherstraße. Neben der Ausstellung ,, Unberührbar ,, werden auch die Nassplatten von Steffen Diemer präsentiert.  Die Kollodium Nassplatte wurde 1850/51 von Frederic Scott Archer und Gustave Gray als frühes fotografisches Medium entwickelt. Steffen Diemer hat mit diesem sehr alten Verfahren , der Fotografie eine einzigartige Aura gegeben, die jede WET PLATE zum Unikat werden lässt. Die nahezu dreidimensionale Haptik und sagenhafte Schärfe geben jeder Fotografie eine indivduelle Note. Kuratiert wird die Ausstellung von Deborah Musso von der Mannheimer TEN GALLERY ( www.ten-gallery.com ) und gesponsert von LEICA und CANSON. Die kunsthistorische Einordung des Werkes von Steffen Diemer uebernimmt   Dr. Dietmar Schuth. Zur Vernissage im Club Speicher7 spielt der Sänger Martin Griffiths –der legendären Band Beggars Opera, den Steffen Diemer kürzlich porträtiert hat.

Äthiopien Reportage über die Augenkrankheit Trachom

Äthiopien Reportage über die Augenkrankheit Trachom. Im Auftrag der deutschen NGO Christoffel Blindenmission war ich in der Region Butajira unterwegs und habe dort sowohl über die Augenkrankheit Trachom, sowie die Lebensumstände der Menschen fotografiert. Mangelnde hygienische Bedingungen führen unter anderem zu dieser, für die erkrankten Menschen sehr schmerzvollen Augenkrankheit. Diese kann jedoch durch eine relativ einfache und kostengünstige Augenoperation sehr schnell beseitigt werden. Die Christofffel Blindenmission wird hoffentlich mit Hilfe meiner Fotos viel Geld sammeln können, um soviel als möglich Menschen operieren zu können. Trachom ist eine bakterielle Augeninfektion. Sie wird auch als „ägyptische Körnerkrankheit“ bezeichnet und trifft vor allem arme Menschen in heißem Klima, wenn die hygienischen Verhältnisse extrem schlecht sind. Global sind ca. 21 Millionen Menschen mit Trachom infiziert. Der Erreger  wird leicht durch direkten Kontakt übertragen. Er gelangt zum Beispiel über die Hände von einem Auge ins andere. Gemeinsam benutzte Handtücher und Kleidung können die Trachom-Erreger ebenso transportieren. In tropischen Ländern übertragen auch Fliegen den Erreger, indem sie sich in die Lidwinkel setzen. Steffen Diemer, Fotograf, Mannheim, Äthiopien Reportage über die Augenkrankheit Trachom.

Transnistrien eine Fotoreportage von Fotograf Steffen Diemer, Mannheim

Transnistrien eine Fotoreportage von Fotograf Steffen Diemer, Mannheim. Transnistrien ist Europas letzter Hammer-und-Sichel-Staat. Nach einem kurzen Krieg von März bis August 1992 erreichte Transnistrien eine De-facto-Unabhängigkeit, während Moldawien seine Souveränität über das Gebiet einbüßte. Die bewaffneten Auseinandersetzungen forderten über 1000 Todesopfer auf beiden Seiten. Die Kämpfe endeten erst durch die Vermittlung von General Alexander Lebed, der die dort stationierte 14. Armee Russlands befehligte. Daher hat die  von Moldawien abtrünnige Provinz hat vor allem ein Ziel: den Anschluss an Russland. Insgesamt 4 mal habe ich Transnistrien, das einzige Land Europas welches  Hammer und Sichel auf der Nationalflagge  links oben im Eck trägt besucht. Hier heißt der Geheimdienst nach wie vor KGB und das Parlament Oberster Sowjet, mit einem mächtigen Lenin davor, dessen Granitmantel weht wie bei Superman.  Transnistrien, der Phantomstaat jenseits des Flusses Dnjestr, ist ein Land kaum größer als das Saarland, mit einer halben Million Bewohner, die sich als Russen, Ukrainer oder Moldauer, vor allem aber als Sowjetbürger fühlen. Es hat eine eigene Armee, eine eigene Verfassung, eine Hymne („Rühmt die Gärten und Fabriken“) und ein über die engen Landesgrenzen hinaus bekanntes Sinfonieorchester. Das Land ist aber vor allem durch seine Lage zwischen der Ukraine und der Republik Moldau ein Staat von geostrategischer Bedeutung. Deswegen hat auch Russland trotz aller Aufforderung durch die internationale Gemeinschaft seine ca. 2000 Mann starke Truppen die Reste der russischen 14. Armee nicht abgezogen. Die Nationalwährung Transnistrischer Rubel ist an den Dollar gekoppelt und wird dennoch an internationalen Finanzplätzen wie Monopoly-Spielgeld behandelt. Auf den Fünf-Rubel-Scheinen ist die Weinbrennerei Kvint abgebildet. Cognac ist ein Hauptexportgut des Landes, neben Bettwäsche, Waffen, Kabeln und Arbeitskräften, die männlichen in den Osten, die weiblichen in den Westen.

Transnistria a photo report of photographer Steffen Diemer, Mannheim. Transnistria is Europe’s last hammerandsicklestate. The armed conflict claimed more than 1,000 lives on both sides. The fighting ended only through the mediation of General Alexander Lebed, who commanded the 14th Army stationed there in RussiaThe breakaway province of Moldova has one main goal: to connect to Russia. A total of 4 times I have been in Transnistria, the only country in Europe which carries a hammer and sickle on the national flag, in the top left corner. Here the secret service is still called KGB and the Supreme Soviet Parliament, with a mighty Lenin  granite cladding blowing like Superman. Transnistria, the phantom state beyond the Dniester River, a country is barely larger than the Saarland, with half a million inhabitants, who feel as Russians, Ukrainians or Moldovans, especially as the Soviet citizens. It has its own army, its own constitution, a hymn (Boasts the gardens and factories„) and a well-known beyond the narrow national boundaries Symphony Orchestra. The country is above all due to its location between Ukraine and the Republic of Moldova is a state of geostrategic importance. Therefore, Russia has, despite all prompted by the international community about its 2000-strong troops not withdrawn the remains of the Russian 14th Army. The National Currency Transnistrian ruble is pegged to the dollar and is still treated in international financial centers such as Monopoly money. In the five-ruble notes the distillery Kvint is ready. Cognac is a main export of the country, in addition to bedding, weapons, cables and labor, the male in the East, the female in the West.