Kickboxen Doppelweltmeister K-1 Priest Tyron West ein Portrait

Kickboxen Doppelweltmeister K-1 Priest Tyron West ein Portrait. Ich las von Priest in der Zeitung und irgendwie machte mich der Bericht neugierig. Als ich Priest dann persönlich kennen lernte war ich überrascht  und beeindruckt gleichzeitig. Wie immer gibt es ja zu allem Klischees und Vorurteile, oder man hat sein Bild im Kopf wie etwas sein könnte. Priest entsprach dem jedoch in keiner Weise. Drei Jahre arbeite ich nun schon an einer Fotoreportage über den Kickboxer Priest West. Geboren 1974 in Mannheim, verheiratet und Vater zweier Kinder, trainiert er unter Michael Damboer bei den Thai Bombs Mannheim für die er auch startet. 2010 wurde er IKBF European Champion K1, 2011 IKBF World Champion K1 und 2012 WKA World Champion K1 Sein  Sport ist von großer Taktik und sportlicher Disziplin geprägt. Vor allem ist das Training vor den Wettkämpfen sehr intensiv. Priest kämpft nach dem Regelwerk K-1 und ist ein in den 1980er Jahren entstandenes Kampfsport-Regelwerk mit dem Ziel, Kämpfer aus verschiedenen Kampfkünsten sinnvoll gegeneinander antreten lassen zu können. Es wurde von Kazuyoshi Ishii in Japan erfunden. K-1 kombiniert Techniken aus dem Boxen, Karate, Muay Thai, Taekwondo, Kickboxen, Savate und vielen anderen Kampfsportarten. K-1-Kämpfe sind im Turniermodus auf drei Runden zu je drei Minuten, mit möglicher Verlängerung auf bis zu fünf Runden, festgelegt. Diese relativ geringe Rundenzahl hängt mit der Turnierregelung zusammen, die nach dem Ausscheidungsprinzip verläuft, so dass ein Kämpfer an einem Abend bis zu drei Kämpfe absolvieren muss. Abschließen möchte ich mit einem herrlichen Zitat von Muhammad Ali, um doch noch ein Klischee zu bedienen: „Ich bin so schnell – vergangene Nacht habe ich das Licht in meinem Hotelzimmer ausgeschaltet und lag im Bett, bevor es dunkel war.“ Kickboxen Doppelweltmeister K-1 Priest Tyron West ein Portrait von Fotograf Steffen Diemer.

Die Muckibude – Hanteln, Schweiß und harte Jungs

Die Muckibude – Hanteln, Schweiß und harte Jungs. Der Fotograf Steffen Diemer aus Mannheim fotografierte den Trainingsalltag in Rudis Muckibude. Seit über 30 Jahren betreibt Rudi Gehrig im Jungbusch, einem legendär-berüchtigten Stadtteil Mannheims, das älteste Kraftsportstudio der Stadt. Auf gerade mal 300 Quadratmetern wuchten hier junge Männer aus 26 Nationen zentnerschwere Gewichte, Monstersportler des multikulturellen Mannheim, vom Mexikaner bis zum Russen, vom Letten bis zum Sizilianer. Rudis Muckibude ist noch ein richtiges Sport-Studio. Hierher kommt man, um stark zu werden, da gibt es keine Schickimicki- oder Schnickschnack-Maschinen: vielmehr Hanteln, Türme von Gewichten und Kraftmaschinen, an denen man sieht, dass sich hier Generationen von Kraftsportlern gequält und ihre Spuren hinterlassen haben. “Bei mir”, sagt Rudi, “hat schon ganz Mannheim trainiert, von ganz oben bis ganz unten, vom Professor bis zum einfachen Arbeitslosen”. Auch er, mit seinen 60 Jahren, trainiert noch vier bis fünf Mal die Woche – “man kann denen nix erzählen, wenn man nicht selber Bescheid weiß”, ist seine Erfahrung. Zu ihm kommen “richtige Männer”: Solche, die 150 kg auf der Bank drücken und “auf der schnellsten Serienmaschine der Welt” zum Training kommen, oder solche, die Wert legen auf schöne Autos und sehr goldene Uhren mit Brillanten. Oder einer, seit über 40 Jahren schon im Training, der aussieht wie “Hulk Hogan” – ein Bär von Mann, und doch mit einer ganz friedlichen Ausstrahlung (solange man ihn in Ruhe lässt.) Es gibt die Türkenfraktion: der 50jährige Aitunc zum Beispiel, “mit einem unglaublichen Körper, ganz ohne Anabolika”, der seit 25 Jahren keinen Tag ohne Training gehabt hat. Weil das Studio mitten im Jungbusch liegt, kommen wenig “Hasen” zu ihm. “Die denken halt noch immer, hier werden sie umgelegt oder irgendeiner belästigt sie auf dem Weg zu mir. Dabei ist das überhaupt nicht so im Jungbusch!” Doch in letzter Zeit kann er sich über einige hübsche weibliche Neumitglieder freuen. Es gibt hoffnungsvolle Zeichen – durch die Popakademie, die Universitäten -, dass sich der Jungbusch langsam wandelt: von einer multinationalen zur wirklich multikulturellen Umgebung. Ohne dass er dies jemals beabsichtigt hätte, ist Rudis Fitness-Studio für den “sozialen Brennpunkt Jungbusch”, das frühere “Sackträger”-Viertel der Stadt, heute mit 90 Prozent Ausländeranteil, gleichsam eine sozialpädagogische Einrichtung geworden. Rudi drückt das anders aus: Bei ihm bekomme man eben eine “Rundumbetreuung”, nicht nur fürs Körpertraining, auch für die Seele. Der Fotograf Steffen Diemer hat Rudis Muckibude besucht. Er fotografierte Muckis und  richtige Männer, den Sport und das Leben, porträtierte zuweilen schräge, aber gute Typen – führte Gesprächen über Gott und die Welt beim Eiweißtrunk und nach dem Training:  Menschen, für die Rudis Studio oft schon ihr eigentliches Wohnzimmer ist .Die Muckibude – Hanteln, Schweiß und harte Jungs. Um die Bilder zu vergrößern, einfach in die Galerie klicken

Heidelberg neue Perspektiven

Heidelberg neue Perspektiven. Fotograf Steffen Diemer  setzte im Auftrag der Stadt Heidelberg, Einwohner  Heidelbergs,  sowie weltbekannte Sehenswürdigkeiten u.a. das Schloss Heidelberg, die Alte Brücke, den Rathausplatz, das Neckarpanorama, Neckarufer, die Heidelberger Altstadt, die Bergbahn, Neckartal und den Neckar, die Ruprecht-Karls Universität, Philosphenweg, die Print Media Academy…. durch andere fotografische Sichtweisen neu in Szene. Heidelberg hat natürlich viel mehr als nur die touristischen Hotspots zu bieten. Auch die hat der Fotograf Steffen Diemer durch seine unzähligen Streifzüge in und um Heidelberg fotografiert und neu interpretiert. Viele große Künstler haben in Heidelberg ihre Spuren hinterlassen Carl Blechen, William Turner, Karl Rottmann,  Goethe, jeder hat Heidelberg neu und anders gesehen. Die wohl gelungenste literarische Hommage an die Stadt am Neckar, Friedrich Hölderlins Ode an Heidelberg. Die erste Strophe des Gedichts befindet sich graviert in einem Denkstein, der sogenannten Hölderlin-Anlage am Heidelberger Philosophenweg:
Lange lieb ich dich schon, möchte dich, mir zur Lust, Mutter nennen und dir schenken ein kunstlos Lied, Du, der Vaterlandsstädte Ländlichschönste, so viel ich sah. Wie der Vogel des Walds über die Gipfel fliegt, Schwingt sich über den Strom, wo er vorbei dir glänzt, Leicht und kräftig die Brücke, Die von Wagen und Menschen tönt. Wie von Göttern gesandt, fesselt‘ ein Zauber einst Auf die Brücke mich an, da ich vorüber ging Und herein in die Berge
Mir die reizende Ferne schien, Und der Jüngling, der Strom, fort in die Ebne zog,
Traurigfroh, wie das Herz, wenn es, sich selbst zu schön, Liebend unterzugehen,
In die Fluten der Zeit sich wirft. Quellen hattest du ihm, hattest dem Flüchtigen Kühle Schatten geschenkt, und die Gestade sahn All’ ihm nach, und es bebte Aus den Wellen ihr lieblich Bild. Aber schwer in das Tal hing die gigantische, Schicksalskundige Burg nieder bis auf den Grund, Von den Wettern zerrissen; Doch die ewige Sonne goß Ihr verjüngendes Licht über das alternde Riesenbild, und umher grünte lebendiger Efeu; freundliche Wälder
Rauschten über die Burg herab. Sträuche blühten herab, bis wo im heitern Tal,
An den Hügel gelehnt oder dem Ufer hold, Deine fröhlichen Gassen Unter duftenden Gärten ruhn.

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Hüte der 20er, 30er und 40er Jahre, Design Carolina Bejenar

Hüte der 20er, 30er und 40er Jahre, Design Carolina Bejenar. Steffen Diemer Fotograf aus Mannheim setzt für das Modellabel Jazzafine pieces full of verve die Hutkreationen in Szene. Viel Spaß hatten wir alle bei dem Shooting. Es war für mich auch eine große Herausforderung, denn zwei der drei Models standen so noch nie vor der Kamera. Viel zum Gelingen des Shootings hat mit Sicherheit dazu beigetragen, dass wir nicht in einem großen anonymen Studio fotografiert haben, sondern in meinem sehr persönlich eingerichteten Atelier in Mannheim, in dem sich alle gleich wohl fühlten. Wichtig war auch, dass ich als Fotograf, Vertrauen zu den Models  aufbauen konnte und so das ganze Shooting ganz entspannt ablief. Vertrautheit zu den Menschen die man fotografiert ist immer die Grundlage für herausragende Fotos, die nicht nur berühren, sondern auch eine Botschaft transportieren. Wie oft geschieht es das man vor einem Bild steht und denkt, das ist nur abfotografiert und absolut nichtssagend ist. die Ziel war es, für den Fotograf Steffen Diemer aus Mannheim nicht nur die Hüte in Szene zu setzen, sondern auch zu zeigen, wie sich dadurch die Persönlichkeit der Trägerin ändert und sich ein ganz eigener Reiz entwickelt. Hüte der 20er, 30er und 40er Jahre, Design Carolina Bejenar, Jazzafine pieces full of verve fotografiert von Steffen Diemer Fotograf aus Mannheim.

Mercedes Benz EVO Bus Citaro

Mercedes Benz EVO Bus Citaro . Hier dokumentiert der Fotograf Steffen Diemer  den kompletten Produktionsprozess. Von der Herstellung des Fahrgestells bis zur Auslieferung an den Kunden dokumentiert Steffen Diemer, Fotograf, Mannheim mit seiner Mittelformat Leica S Kamera sämtliche industrielle Fertigungsprozesse. Wissenswert ist vielleicht, dass ein normaler Linienbus in Handarbeit gefertigt wird und kein Linienbus im öffentlichen Nahverkehr dem anderen gleicht. Es gibt so viele Spezifikationen, angefangen von dem Abstand der Fahrgast Haltestangen, die Bestuhlung der Fahrgastsitzplätze bis hin zur Länge und Motorisierung des Linienbusses ist alles individuell auf jeden Kundenwunsch angepasst. Man kann also sagen, dass es sich um echten Manufaktur betrieb handelt. Eine für den Fotograf Mannheim Steffen Diemer große Herausforderung in die alltägliche Industriearbeit einen künstlerischen Aspekt durch seine Fotografien einfließen zu lassen. Wichtig für seine Arbeit im laufenden Produktionsbetrieb, diesen nicht zu stören und trotzdem die passende Perspektive zu finden. Auch ist es von großer Bedeutung zu den Menschen in den Produktionsstraßen eine Beziehung, wenn auch nur von kurzer Dauer so aufzubauen, dass die Kamera für diesen Moment einfach dazugehört, um so eine natürliche und ungezwungene Atmosphäre zu schaffen. Grundlage für authentische und echte Fotos, die nicht nur irgendeine Emotion auslösen, sondern berühren und im Gedächtnis haften bleiben. Die auf dem Blog des Fotograf Mannheim Steffen Diemer gezeigten Bilder, zeigen eine kurze Sequenz aus einem Einbau einer Frontscheibe eines Linienbus für den öffentlichen Nahverkehr. Bei dem hier gezeigten Bus handelt es sich um einen Citaro Euro VI das neuste und umweltfreundlichste Modell von Mercedes Benz. Im übrigen, Busfahren gehört zu den umweltfreundlichsten Methoden, sich fortzubewegen – ganz besonders, wenn man in den neuen Citaro steigt. Denn nicht nur bei der Reduzierung der schädlichen Emissionen ist er ganz weit vorne. Er fängt beim Umweltschutz auch ganz weit vorne an. Zudem wird der Mercedes Benz EVO Bus Citaro  in modernsten Buswerk der Welt in Mannheim produziert.

Fotograf Mannheim dokumentiert ISAF Abzug aus Afghanistan

Fotograf Mannheim Steffen Diemer dokumentiert nunmehr schon seit zwei Jahren den Abzug der ISAF Truppen aus Afghanistan. 2014 – der Termin steht fest. Wenn das Jahr 2014 zu Ende ist, wird die afghanische Armee weitgehend auf sich allein gestellt sein. Die NATO-geführte Schutztruppe ISAF organisiert bereits ihren Abzug. Afghanistan steht vor einer ungewissen Zukunft, viele Probleme sind ungelöst – und auch die Taliban sind noch da. 2014 – das Schicksalsjahr? Nämlich dann wird die afghanische Armee weitgehend auf sich gestellt sein. Auf den Schultern von Männern der afghanischen Armee wird dann eine ganze Menge ruhen. Die Hoffnungen des Westens zum Beispiel. Damit die ISAF-Truppen das Land halbwegs gesichtswahrend verlassen können. „Erstmal müssen wir anerkennen, dass es sicher noch weiter Taliban hier geben wird. Und in der Tat werden die afghanischen Sicherheitskräfte weiter kämpfen müssen“, räumt selbst der Sprecher der Afghanistan-Schutztruppe ISAF gegenüber dem Fotograf Mannheim Steffen Diemer ein. Und der NATO konnte man beileibe noch nie vorwerfen, zu den Schwarzsehern in Afghanistan zu gehören. Im Schnitt mehr als 500 Tote und Verletzte hatten die afghanische Armee und Polizei zuletzt zu beklagen – und zwar pro Monat. Die Frage ist: Was haben die afghanischen Sicherheitskräfte, kurz ANSF genannt, den Extremisten nach 2014 entgegenzusetzen? „Die Armee kann gegen die Taliban bestehen“, sagt Afghanistan-Experte Abdul Waheed Wafa. „Auch wenn die Extremisten dann natürlich einige Landesteile beherrschen. Nur: Wenn die Armee weiter ohne Rettungshubschrauber auskommen muss oder wenn sie weiterhin zu wenig Artillerie hat, dann werden die Probleme wachsen und wachsen.“ Aus einem aktuellen Report des Pentagon geht hervor, dass die afghanischen Sicherheitskräfte nach wie vor auf Gedeih und Verderb von den NATO-Truppen abhängen. Die aber befinden sich schon mitten im Ausdünnungsprozess. Seit September sind bereits etwa 30.000 US-Soldaten weniger im Land. Während die Zukunft der afghanischen Sicherheitskräfte also völlig offen ist, haben die internationalen Truppen derweil ihre ganz eigenen Probleme. Vor allen Dingen im Süden und Osten des Landes wird noch immer erbittert gekämpft. Parallel dazu gilt es, die Sachen zu packen und den Abzug zu organisieren. Als Umschlagplatz für den Abzug dient das größte Feldlager außerhalb der Bundesrepublik – in Masar-i-Scharif. Der Rücktransport nach Deutschland von Mann und Material ist logistisch knifflig. Für die Afghanen ist er aber auch lebensgefährlich: Einheimische Lastwagenfahrer bekommen teilweise ein Gehalt von bis zu 1000 Dollar pro Tag. Darin enthalten ist auch Wegzoll für die Taliban. Niemand weiß wie es letzlich wird, wenn die ISAF abgezogen und die Nachfolgetruppen instark dezimierter Stärke im Land sind um die afghanische Armee weiter auszubilden. Doch schon jetzt steht fest die Macht der Taliban, gebrochen ist sie nicht, ganz im Gegenteil. Fotograf Mannheim Steffen Diemer in Afghanistan.

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